Folgende Indoor-Module werden zur Zeit vom Fortbildungszentrum Strafvollzug angeboten.

Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Oberrat Gerhard Pichler zur Verfügung.

tel.: 01/409 22 99 Klappe 12

e-mail: pichler@fbz-strafvollzug.at

 

Umgang mit Konflikten

Umgang mit Aggressionen

Grundlagen erfolgreicher Gesprächsführung

Grundzüge der Kommunikation

Bereichs- und Schnittstellenklausuren

Zielgerichtetes Handeln

Kooperation mit Betreuungsdiensten

Moderation und Leitung von Besprechungen

Vorbereitung von Mitarbeitergesprächen (MAG)

Auswertung von Mitarbeitergesprächen (MAG)

Update Rechtsvorschriften

Öffentlichkeitsarbeit für jedermann

Zeitmanagement

Arbeitsabläufe NEU

Burn out, Frust, Psychohygiene

Umgang mit speziellen Gefangenengruppen

Ausländer im österreichischen Strafvollzug

Umgang mit Vollzugslockerungen

Aspekte der Krisenintervention und  Suizidprophylaxe

Mitarbeiterorientierte Gesprächsführung

Drogen

Fitness und Gesundheit am Arbeitsplatz




Umgang mit Konflikten

 

 

Seminarziel:            Erweiterung des Handlungsreper-toires in Konfliktsituationen, vermitteln konstruktiver Formen der Gesprächsführung zur Bewältigung von Konfliktsituationen

 

 Seminarinhalte:

Ø      Erfahrungsaustausch über berufl. Konfliktfelder

Ø      Kennenlernen praxisrelevanter, theoretischer Grundlagen der Konfliktforschung

Ø      Eskalationsstufen der Konflikte

Ø      Gesprächsführung in Konflikt-situationen und Reflexion von kommunikationspsychologischen Erklärungshilfen

 

Methoden:               Kurze theoretische Inputs zur Theorie und Methoden des Konfliktmanagements, Kleingruppenarbeit, Fallbeispiele, Erfahrungsaustausch






Umgang mit Aggressionen



Seminarziel:            Erarbeitung von angemessenen Strategien und Erweiterung des Handlungsrepertoires für den Umgang mit Aggressionen;

Reflexion des Umganges mit Aggression im beruflichen Alltag

 

Seminarinhalte:      Ausgehend von grundlegenden, praxisrelevanten theoretischen Überlegungen werden die Ursprünge von aggressivem Verhalten, der Phasenverlauf von gewalttätigem Verhalten und angepasste Reaktionsweisen zur Gewährleistung der Sicherheit erörtert

 

Methoden:               Impulsreferate, themenzentriertes Arbeiten an Fallbeispielen, Einarbeitung eigener Erfahrungen der TeilnehmerInnen






Grundlagen erfolgreicher Gesprächsführung



Seminarziel:            Einführung in die Möglichkeiten wirksamer Gesprächsführung basierend auf dem gezielten Einsatz von Gesprächstechniken

 

 Seminarinhalte:

Ø      Gesprächsstile und Lenkungs-techniken

Ø      Gesprächsführung und – vorbereitung für bestimmte Situationen (z. B.: bei Aner-kennung, Kritik, u. a. m.)

 

Methoden:               Theoretische Grundlagen, Inputs, Übungen






Grundzüge der Kommunikation



Seminarziel:            Kennenlernen der Faktoren und Vorgänge, die Kommunikation (verbal/nonverbal) erfolgreich bzw. unbefriedigend verlaufen lassen

 

 Seminarinhalte:           

Ø      Kommunikationsmodelle und

      -stile

Ø      aktives Zuhören

Ø      Gesprächsverhalten

Ø      Stolpersteine der Kommunikation

 

Methoden:               Inputs (Theorie und Beispiele), Kleingruppenarbeit, Reflexion des eigenen Kommunikationsverhaltens, Erfahrungsaustausch






Bereichs- und Schnittstellenklausuren



Seminarziel:            Bearbeitung von organisations-bezogenen Problem- und Frage-stellungen in und zwischen Organisationseinheiten, die in der täglichen Arbeit ein zu hohes Ausmaß an persönlicher Energie bzw. Ressourcen beanspruchen. Erarbeitung von Lösungsmöglichkeiten unter Einbeziehung des betroffenen Personenkreises



 Seminarinhalte:    

 

Ø      Analyse relevanter Arbeitsabläufe und Arbeitsbeziehungen

Ø      Stärken und Schwächen einzelner Faktoren im Prozess

Ø      Lösungs- und Umsetzungs-varianten

 

Methoden:               Moderation und Begleitung der einzelnen Arbeitsschritte, Kleingruppenarbeit, plenare Diskussionen






Zielgerichtetes Handeln

 

Seminarziel:            Kennenlernen von Möglichkeiten und Methoden:

§         um Ziele eindeutig zu definieren

§         um Zielkriterien festzulegen und zu gewichten

§         um zu klaren Zielformulierungen zu kommen

 

 Seminarinhalte:    

 

Ø      Hierarchie verschiedener Ziele

Ø      Problemanalysen

Ø      Entscheidungsmöglichkeiten

Ø      Zielfindung im beruflichen Kontext

 

Methoden:               Kurzreferate, Kleingruppenarbeit, Erfahrungsaustausch






Kooperation mit Betreuungsdiensten

 

Seminarziel:            Verstehen der unter-schiedlichen Arbeitsansätze von JW und Betreuungsdiensten; Entwickeln eines gemeinsamen Verständnisses für die unterschiedlichen Arbeits-zugänge und –methoden; Förderung einer professionellen Kooperation

 

 Seminarinhalte:           

 

Ø  Eckpunkte der Arbeit der verschiedenen Berufsgruppen im Strafvollzug

Ø  Interprofessionelle Kommunikation und Rollenverständnis (Entscheidungspraktiken und Informationsflüsse)

 

Methoden:               Kurzvorträge, Kleingruppen, Diskussionen, Erfahrungsaustausch, Rollenspiele (Kurzszenen)






Moderation und Leitung von Besprechungen



Seminarziel:            Kennenlernen der Rahmenbe-dingungen und Üben der wesent-lichen Faktoren für die erfolgreiche Gestaltung und Leitung von Sitzungen und Besprechungen

 

 Seminarinhalte:

Ø  Besprechungsplanung

Ø  Gestaltung der Tagesordnung

Ø  Planen von förderlichen Rahmen-bedingungen

Ø  Leitungs- und Steuerungs-faktoren

 

Methoden:               Inputs, Arbeit an praktischen Beispielen, Rollenspiel






Vorbereitung von Mitarbeitergesprächen



Seminarziel:            Die gesetzlichen rechtlichen Grundlagen und organisatorischen Rahmenbedingungen bezüglich des MAG kennenlernen; die inner-organisatorische Umsetzung   besprechen und planen; das MAG üben; Vorbereitung des ersten MAG als Vorgesetzter

 

 Seminarinhalte:    

 

Ø      Relevante Bestimmungen des BDG

Ø      Besonderheiten der Gesprächs-situation

Ø      Planen des MAG

Ø      Führen des MAG

 

Methoden:               Inputs, Erfahrungsaustausch, Üben in Kleingruppen






Auswertung von Mitarbeitergesprächen



Seminarziel:            Ein Resümee über die bisherigen Erfahrungen ziehen; Anregungen und Vorschläge für die Optimierung der Gesprächsführung sammeln



  Seminarinhalte:

Ø      Analyse der einzelnen Abschnitte

       (Planung, Gespräch, Umsetzung)

 

Methoden:               Erfahrungsberichte, Ergänzungen durch Seminarleiter, kurze Übungen






Update Rechtsvorschriften



Seminarziel:            Auffrischung beziehungsweise Erläuterung von relevanten Rechtsvorschriften, Themenvorgabe durch die jeweilige Justizanstalt



 Seminarinhalte:

Ø   Übersicht über die gewünschte(n) Rechtsvorschrift(en)

Ø   Zusammenfassung der relevanten Schwerpunkte

Ø   Aufzeigen der sensiblen Bereiche in der Umsetzung

 

Methoden:               Inputs, Gruppenarbeiten, Arbeit an praktischen Beispielen






Öffentlichkeitsarbeit für jedermann

 

Seminarziel:            Das Arbeiten hinter Mauern und verschlossenen Türen hat zur Folge, dass die Öffentlichkeit ein sehr undifferenziertes Bild über unsere Arbeit hat. Somit kann das Image des Vollzuges durch falsches Verhalten des Vollzugspersonals empfindlich getrübt werden. Daher soll unser Berufsbild in der Öffentlichkeit, die Akzeptanz und das Ansehen laufend verbessert werden



  Seminarinhalte:

Ø      Auseinandersetzung mit dem     Begriff „Kunden“

Ø      Kundenorientierung

Ø      Grundlagen einer positiven Kommunikation mit den Umwelten

Ø                                                                                                                                             Bewältigung von Konflikt-situationen mit Kunden

 

Methoden:               Inputs, verschiedene Formen produktiver Gruppenarbeit, Arbeit an Fallbeispielen, Planung und Vor-bereitung von Umsetzungsschritten






Zeitmanagement



Seminarziel:            Ein gutes Zeitmanagement, d. h. ein bewusster Umgang mit der Zeit befähigt, die wesentlichen Aufgaben ohne sonderlichen Stress und ohne übermäßigen Zeitdruck zu erledigen und hilft entscheidend mit, berufliche und private Ziele zu erreichen.

 

Seminarinhalte:      Ein gutes Zeitmanagement  ruht auf den drei Säulen „Technik“, Psychologie“ und „Philosophie“ . Technik meint Zeitplanung und Arbeitsorganisation. Psychologie beschäftigt sich in erster Linie mit den Zeitdieben wie Perfektionismus, Verzögerungspraktiken oder dem Nicht –Neinsagen-Können und mit der Unterscheidung von wichtig und dringend. Unter der dritten Säule der Philosophie stehen die Fragen nach Leben- und Karriereplanung, nach Bedürfnissen, Werthaltungen, kurz die Frage: „Wofür lohnt es sich Zeit zu investieren?“

 

Methoden:               Analyse von Prioritäten und Zeitbudgets; Problemlösungsstrategien werden anhand von Tests, Formblättern u.ä. in Einzel- und Kleingruppenarbeit sowie im Plenum  vorgestellt, bearbeitet und eingeübt.






Arbeitsabläufe

NEU



Seminarziel:            Auffinden von Stärken und Schwachstellen in der Organisations-einheit, Vernetzung mit anderen Organisationseinheiten sichtbar machen, Umgang mit verschiedenen Analyse- und Umsetzungsinstrumentarien vermitteln



 Seminarinhalte:    

 

Ø  Vermittlung von Analysetechniken:

ü      Aufgabenanalyse

ü      Ablaufanalyse

ü      Szenariotechnik

Ø  Vermittlung von Umsetzungsmöglichkeiten

 

Methoden:               Theorieinputs, Gruppenarbeit, Diskussion

                                   






Burn out, Frust, Psychohygiene



Seminarziel:            Herausfinden, durch welche Faktoren im Beruf die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt wird, und was dagegen unternommen werden kann.



 Seminarinhalte:

Ø  Burn-out-Syndrom – Ursachen und Auswirkungen

Ø  Umgang mit Frust und Demotivation

Ø  Psychologische Grundlagen und Konsequenzen

Ø  Aktive Bewältigung von Krisensituationen

Ø  Motivation als Herausforderung

 

Methoden:               Kurze Theorieinputs, Arbeit mit den -Erfahrungen der Teilnehmer, Kleingruppen






Umgang mit speziellen Gefangenengruppen

 

 

Seminarziel:            Erkennen von unterschiedlichen Be-dürfnissen verschiedener Insassen-Populationen (z. B.: psychisch auf-fällige, abhängige Insassen bzw. nach Vereinbarung) und daraus abgeleitet Entwicklung von adä-quaten Betreuungs- bzw. Behandlungsalternativen



 Seminarinhalte:

Ø      Besonderheiten bestimmter Insassengruppen

Ø      Betreuungs- u. Behandlungsan-sätze und –möglichkeiten;

 

Methoden:               Inputs, Fallbearbeitung, Reflexion praktischer Erfahrungen;






Ausländer im österreichischen Strafvollzug



Seminarziel:            Überblick über ausgewählte fremde Kulturen und deren Besonderheiten; Vermittlung einer differenzierten Betrachtungsweise; Entwicklung eines adäquaten Handlungsre-pertoirs;



 Seminarinhalte:

Ø      Relevante Merkmale bestimmter fremder Kulturkreise

Ø      Bedeutung für den österreichischen Strafvollzug;

Ø      Umgang mit „fremdsprachigen“ und kulturell anders geprägten Insassen;

 

Methoden:               Inputs, Untergruppenarbeit, Erfahrungsaustausch;






Umgang mit

Vollzugslockerungen



Seminarziel:            Bearbeitung von und Auseinandersetzung mit Entscheidungen über Vollzugslockerungen.



 Seminarinhalte:

Ø      Entscheidungskriterien werden genau beleuchtet und kritisch hinterfragt

Ø      mögliche Fehlentscheidungen und deren Folgen möglichst gering zu halten

Ø      Auswirkungen von Lockerungen auf die „Innen“- und „Außenwelt“ des Vollzuges

 

Methoden:               Impulsreferate, Bearbeitung von Fallbeispielen, Kleingruppen- und Plenumsarbeit;

 






Aspekte der Krisenintervention und Suizidprophylaxe



 

Seminarziel:            Wahrnehmung und Sensibilisierung für das Problem suizidaler Handlungen von InsassInnen in Justizanstalten



 Seminarinhalte:

Ø      Erkennen verdeckter Suizidankündigungen und Suizidandrohungen

Ø      angemessener Umgang mit selbstschädigendem Verhalten

 

Methoden:               Impulsreferate, Bearbeitung von Fallbeispielen, Kleingruppen- und Plenumsarbeit;

 






Mitarbeiterorientierte Gesprächsführung



 

Seminarziel:            Kennenlernen und erleben verschiedener Gesprächsstile; Analyse der damit einhergehenden emotionellen Reaktionen; Überdenken des eigenen Gesprächsverhaltens und Sensibilisierung für situationsadäquates Gesprächsverhalten.

 Seminarinhalte:

Ø      Auseinandersetzung mit und Aus-wertung von Erfahrungen bezüglich der Gesprächsführung zwischen Vorge-setzen und Mitarbeitern; Erarbeitung des Entwicklungsbedarfes; Arbeit an gemeinsamen Grundsätzen für die Gesprächsführung und den Umgang miteinander in der Organisation

 

Methoden:    Erfahrungsaustausch, Kleingruppenarbeit, Diskussion, kurze Übungen

 






Drogen



 

Seminarziel:            

F     Sensibilisierung für Anzeichen von Drogenkonsum und Erkennen von verdächtigen Substanzen;

F     Kennenlernen von Möglichkeiten der Drogenüberwachung im StVZ;

F     Auseinandersetzung mit Erfahrungen aus der Praxis;


 

 Seminarinhalte:

F    Vermittlung eines Überblicks bezüglich Arten und Wirkungen von Drogen      

F     Einteilung der bewusstseinsverändernden Substanzen

F     Erkennen und Testung der jeweiligen Substanz

 

 

Methoden:               Vortrag, OH-Folien –Präsentation, Untergruppenarbeiten ;

 






Fitness und Gesundheit am Arbeitsplatz

 

Vorbemerkung: Wir verstehen Gesundheit als einen Gleichgewichtszustand, der sich aus einem Wechselspiel von gesundheitsfördernden und gesundheitsbeeinträchtigenden Faktoren ergibt.

Gesund sein bedeutet für uns nicht, einem Idealbild zu entsprechen bzw. nachzujagen. Wir verstehen darunter vielmehr einen sich immer wieder verändernden Zustand persönlichen Wohlbefindens und zufriedenstellender Leistungsfähigkeit. Daher sollte jeder Mensch für sich selbst sein eigenes Bild von Gesundheit erarbeiten und Wege finden, diese seine Gesundheit zu fördern. Dies erfordert auch eine bewusste Auseinandersetzungen mit den Belastungen des Arbeitsalltags sowie mit gesicherten Wissensständen zu Gesundheit.

 

Seminarziel:            

F     Erarbeitung von persönlichen Zielen zur Gesundheitsförderung

F     Erarbeitung von gesundheitsfördernden persönlichen Maßnahmen und Strategien, die diese Belastungen reduzieren bzw. nachhaltige Schädigungen vermeiden helfen.

F     Motivation zur Realisierung der persönlichen Vorhaben aufgrund der im Seminar gemachten Erfahrungen.

 Seminarinhalte:

Ø      Arbeitsplatzanalyse, Erarbeitung eines persönlichen „Fitness-Katalogs“, Bewegungslehre, Herz-Kreislauf – Training

Methoden:               Theor. Inputs, prakt. Übungen, Gruppen- und Einzelarbeit